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Ist Milch gesund ?

August 2008
Ist Milch wirklich so gesund für uns, wie es die Werbeaussagen versprechen? Laut weit verbreitetem Urteil scheint kein Zweifel zu bestehen: Milch gilt allgemein als gesund. In letzter Zeit häufen sich jedoch die Fälle von Unverträglichkeiten wie Lactose-Allergien (Milchzucker), insbesondere bei Erwachsenen.

Ist das in der Milch enthaltene Kalzium unverzichtbar? In der Tat, Kalzium ist ein wichtiger Nährstoff für den Knochenaufbau. Nun ist die Aussage, die Kalziumzufuhr würde durch Milch gewährleistet, äußerst umstritten. Erstens wird angezweifelt, dass das in der Milch enthaltene Kalzium vom menschlichen Stoffwechsel überhaupt resorbiert werden kann. Zweitens ist Kalzium noch mit vielen anderen Nahrungsmitteln zuführbar. Kinder sollten in erster Linie sehr viel Obst und Gemüse als Nährstoffquellen essen. Für Babys ist und bleibt Muttermilch die 1a-Nahrungsquelle. Drittens hat das heute industriell hergestellte weiße Getränk, welche zahlreichen Erwärmungs und wiederum Kühlvorgängen unterliegt, kaum noch etwas gemein mit ursprünglicher (Roh-)Milch, wie sie früher frisch gemolken auf den Tisch kam. Mit moderner und gängiger Technologie hergestellte Milch enthält durch Homogenisierungs- und Erhitzungsprozesse beispielsweise sehr stark verkleinerte Fettkügelchen, die mit ihrem geringen Durchmesser die filternde Darmwand passieren und direkt ins Blut übergehen. Dies bildet einen starken Risikofaktor für die gefürchtete Arterienverkalkung. Zudem enthält insbesondere ultrahocherhitzte H-Milch keinerlei Nährstoffe mehr.

Je älter der Mensch wird, desto mehr scheint Milch eher zu einem Problem für den Körper zu werden, statt noch als Nahrungsmittel gelten zu können. Bereits vor der Pubertät verändern sich die Enzymmuster im Menschen. So wird das Labferment, das für die Verstoffwechselung der Milch erforderlich ist, nicht länger spontan gebildet. Die in der Milch enthaltene Laktose muss mit dem Enzym Laktase aufgespalten werden. Fehlt dieses im Stoffwechsel (und das ist häufig bei Erwachsenen der Fall), richtet die Milch im Organismus mehr Schaden an als dass sie nützt. Bei jenen Erwachsenen, die Milch dennoch vertragen, greift ein Reservestoffwechsel. Dieser kann zu einer Übersäuerung des Körpers führen, im schlimmsten Fall später zu Osteoporose sowie Prostatavergrößerung In asiatischen Ländern, in denen zumindest von Erwachsenen wenig bis gar keine Milch getrunken wird, sind diese Krankheiten kaum verbreitet.

siehe auch Kalzium



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