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Alle Inhalte dieser Seiten dienen rein zum Zweck der Information. Die Daten wurden sorgfältig nach neuesten Erkenntnissen recherchiert, für etwaige Fehler kann keine Haftung übernommen werden. Diese Knowledgebase soll - als ein Nachschlagewerk - weder die Therapie noch eine Gesundheitsberatung durch den Arzt oder Heilpraktiker ersetzen

Basische und sauer wirkende Lebensmittel

Ein übersäuerter Körper kann zahlreiche Krankheiten entwickeln. Die folgende Tabelle gibt einen allgemeinen überblick über basisch wirkende bzw. sauer wirkende Produkte.

Alkalische Lebensmittel


Saure Lebensmittel

Basisch wirkende
Gemüse
Alfalfa
Auberginen
Blumenkohl
Broccoli
Brunnenkresse
Chlorella-Algen
Essbare Blumen
Erbsen
Gegorene Gemüse
Gerste
Grüne Bohnen
Grüne Erbsen
Gurke
Karotten
Kohl
Kohlgemüse
Kohlrabi
Kopfsalat
Knoblauch
Kürbis
Löwenzahn
Mangold
Meeresfrüchte
Nachtschattengewächse
Paprikaschoten
Pastinaken
Pfeffer
Pilze
Radieschen
Rote Bete
Rosenkohl
Rüben
Sellerie
Senfkörner
Spinat, grün
Spirulina
Sprossen
Süßkartoffeln
Tomaten
Wildgemüse
Zwiebeln

Basisch wirkende
Exotische Gemüse
Maitake
Daikon
Shitake
Kombucha
Reishi
Nori
Umeboshi
Wakame

Basisch wirkende
Früchte
Ananas
Apfel
Aprikose
Avocado
Banane
Beeren
Birnen
Brombeeren
Datteln, getrocknet
Erdbeeren
Feigen, getrocknet
Grapefruit
Honigmelone
Himbeeren
Kirschen, sauer
Kokosnuss, frisch
Limone*
Melonen
Nektarinen
Orangen*
Papaya
Pfirsiche
Rhabarber
Rosinen
Trauben
Tropische Früchte
Wassermelonen
Zitronen*

Basisch wirkende
Proteine
Mandeln
Kastanien
Hirse
Tempeh (gegoren)
Tofu (gegoren)
Molkepulver

Basisch wirkende
Körner, Körnerprodukte
Buchweizen
Dinkel/Spelz
Quinoa

Basisch wirkende
Süßungsmittel
Stevia, Süßkraut

Basisch wirkende
Gewürze
Cayennepfeffer
Curry
Ingwer
Senf
Chilipfeffer
Meersalz
Miso
Tamari
Zimt
Alle Kräuter

Basisch wirkende
Sonstige
Apfelessig
Bienen Pollen
Lezithin
Backpulver
Probiotische Kulturen
Saure Milchprodukte
Getreidekaffee
Gemüsesäfte
Grüne Säfte
Frischgepresster Fruchtsaft
Mineralwasser

Basisch wirkende Mineralien
Kaiser Natron (Backpulver ohne Zusatzstoffe)
Cäsium: pH 14
Kalium: pH 14
Natrium: pH 14
Kalzium: pH 12
Magnesium: pH 9


* Obwohl Zitrusfrüchte selbst sauer sind, wirken sie im Körper jedoch basisch.

Sauer wirkende
Gemüse
Linsen
Winterkürbis

Sauer wirkende
Früchte
Blaubeeren
Eingemachte oder glasierte Früchte
Korinthen
Moosbeeren
Pflaumen*
Zwetschgen*

Sauer wirkende
Körner, Körnerprodukte
Amaranth
Brot
Gerste
Hanfsamenmehl
Haferflocken
Haferkleie
Hafermehl
Kamut
Mais
Maisstärke
Makkaroni
Nudeln
Reismelde
Reis
Roggen
Spaghetti
Spelz
Weißmehl
Weizen
Weizenmehl
Weizenkleie

Sauer wirkende
Bohnen & Hülsenfrüchte
Kichererbsen
Kidneybohnen
Linsen
Rote Bohnen
Sojabohnen
Sojamilch
Weiße Bohnen
Mandelmilch
Reismilch

Sauer wirkende
Milchprodukte
Butter (gesalzen)
Eis
Käse

Sauer wirkende
Nüsse
Erdnüsse (+ -Butter)
Pekannüsse
Walnüsse

Sauer wirkende
Tierisches Eiweiß
Austern
Corned Beef
Fisch
Fleisch
Gegrilltes
Hase
Hummer
Innereien
Kabeljau
Kalbfleisch
Karpfen
Lachs
Lamm
Miesmuscheln
Muscheln
Sardinen
Schellfisch
Schweinefleisch
Shrimps
Speck
Thunfisch
Truthahn
Wild
Wurst

Sauer wirkende
Fette & Öle
Avocado-Öl
Butter (gesalzen)
Hanfsamen-Öl
Mais-Öl
Sesam-Öl
Sonnenblumen-Öl
Schmalz

Sauer wirkende
Süßigkeiten
Zucker
Stärke-Sirup

Sauer wirkende
Alkoholika
Bier
Spirituosen
Likör
Wein

Sauer wirkende
sonstige Lebensmittel
Essig
Kaffee
Kakao
Ketchup
Pfeffer
Senf
Softdrinks
Weinessig

Sauer wirkende
Chemikalien
Aspirin
Chemikalien
Medikamente
Pestizide
Herbizide
Tabak

Sauer wirkendes
Junkfood
Cola (pH-Wert 2)
Bier (pH-Wert 2.5)
Kaffee (pH-Wert 4)


* Pflaumen sind selbst alkalisch, wirken jedoch sauer im Körper.
Nicht immer eindeutig...
Verschiedene Auflistungen von sauren/basisch wirkenden Lebensmitteln weichen bisweilen voneinander ab. Jede Tabelle kann nur Anhaltspunkte geben! Je nach Sorte, Reifegrad, Zubereitung und sonstigen Bedingungen lassen sich z.B. die folgenden Lebensmittel mal der einen, mal der anderen Kategorie zuordnen:
Ahornsirup
Buchweizen
Huhn
Hüttenkäse
Eier
Grüner Tee
Honig
Joghurt
Kartoffeln
Kräutertees

Mais
Milch
Nüsse
Olivenöl
Paranüsse
Rohmilch
(nicht pasteurisiert)
Sauerkraut
Sojaprodukte
Spargel
Sonnenblumensamen


Der pH-Wert im Körper

Die pH-Skala reicht von 0 bis 14, Werte unter 7 sind sauer, über 7 alkalisch (Basisch).Eine übertrieben exakte Berechnung des pH-Wertes ist nicht notwendig (und auch nicht sinnvoll, s.u.), wenn man den Säure/Basen-Haushalt des Körpers ausgleichen möchte. Die heutige Ernährung enthält überwiegend Säure produzierende Lebensmittel. Auch Medikamente und Chemikalien wie Herbizide wirken sich im Körper sauer aus. Es genügt somit, wenn man sich bei Zusammenstellung der täglichen Mahlzeiten darum bemüht, basisch wirkende Lebensmittel wie Gemüse (siehe Tabelle unten) großzügig zu bemessen und die 'Säurebomben' zu meiden bzw. stark zu verringern.

Aufschluß über das eigene Säure/Basen-Gleichgewicht kann nur durch eine fachgerechte Diagnose erlangt werden. Ein einfacher Urintest gibt nicht immer Aufschluß über eine bestehende Azidose, denn wenn diese durch zu viel Kalium im Körper hervorgerufen wurde, scheiden die Nieren Kalium (alkalisch) aus und behalten aber die Säure. Der Urin ist dann alkalisch, während das Blut sauer ist. Daher sollte auch die Atmung überprüft werden. Atmungsrate und Atemhaltefähigkeit sind Symptome für den pH-Wert des Blutes.

Ist das Gleichgewicht im Körper Richtung 'sauer' verschoben, ist die Atemrate hoch und der Mensch atmet schnell, um das säurehaltige Kohlendioxyd loszuwerden. Bei der Azidose ist zuviel Kohlensäure im Blut, eine schnelle Atmung und kurze Atemhaltezeit sind die Folge (Atemrate 19 und mehr, Atem halten nur bis 40 Sekunden).

Das Gegenteil der übersäuerung ist die über-Alkalisierung des Körpers. Bei einer Alkalose (zu wenig Kohlensäure im Blut), wird die Atmung verringert, der Atem kann lange gehalten werden. Eine Person mit Alkalose hat im Allgemeinen eine Atmungsrate von 13 oder langsamer und hält den Atem 65 Sekunden oder mehr. (Der Körper behält durch die Verlangsamung des Atems CO2 zurück, weil er die Säure benötigt). Der pH im Urin ist in diesem Fall im allgemeinen alkalisch, ausgenommen bei Kaliumentleerungalkalose. In diesem Fall behält der Körper das Kalium (alkalisch) und entleert den Wasserstoff (Säure) und bildet sauren Urin, während das Blut alkalisch ist.

Es kann also eine metabolische Azidose und eine Alkalose, eine Atmungs-Azidose und -Alkalose auftreten, sowie die pH-Probleme, die durch Kaliumungleichheiten verursacht werden. Auch verschieden aktive Oxydierungsprozesse können den Säurestoffwechsel des Körpers beeinflussen. Die oben erwähnten Diagnosemöglichkeiten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie sollen hier nur skizzieren, warum es nicht genügt, den pH-Wert mit einem einfachen Teststreifen zu bestimmen.


Die Ernährung umstellen

Wie bereits erwähnt, weit häufiger ist heute eine Übersäuerung des Körpers. Beliebte Softgetränke, Kaffee, Alkohol, Zucker und Junkfood sind sehr stark säurebildend. Gleichzeitig sind dies leider genau jene Sachen, nach denen der Körper starken Heißhunger oder sogar Sucht entwickeln kann. Dadurch ist leider die ansonsten durchaus gesunde Formel "essen was schmeckt" zunächst außer Kraft gesetzt. Wer es trotzdem schafft, auf Säurebildner in der Ernährung zu verzichten, beugt nicht nur zahlreichen Krankheiten vor, sondern wird sofort dafür belohnt, denn bei einer Normalisierung des pH-Wertes im Körper kann man die Ergebnisse sehr bald am Aussehen, der Fitness und allgemeinen Leistungsfähigkeit bemerken. Bei der Umstellung der Ernährung kann eine Basen- oder Fastenkur unter fachkundiger Anleitung, die mit leichten sportlichen Aktivitäten verbunden ist, sehr hilfreich sein.

Alkalische Lebensmittel - Basenkur

Als Faustregel gilt: die meisten unbehandelten Gemüse und Kräuter wirken alkalisch, wobei aber der Grad der Wirkung unterschiedlich ist. Alkalisch wirkende Lebensmittel daher hier noch einmal genauer nach Wirksamkeit von 1="sehr stark basisch" bis 7="nur sehr wenig" sortiert:

Alkalische Lebensmittel 1-7


1 Sehr stark basisch wirkend
Zitronen, Wassermelonen
2 Stark basisch wirkend
Cayennepfeffer, Datteln, Feigen, Algen, Limonen, Mango, Melonen, Papaya, Petersilie, Kernlose Trauben, Brunnenkresse
3 Gut basisch wirkend
Fruchtsäfte, Trauben, Kiwis, Passionsfrucht, Birnen (süße Sorte bzw. vollreif), Ananas, Rosinen, Gemüsesäfte
4 Mittel
Äpfel (süße Sorten), Alfalfasprossen, Aprikosen, Avocados, Bananen (reif), Johannisbeeren, Datteln, Feigen (frisch), Knoblauch, Grapefruit, Weintrauben (weniger Süße), Guaven, grüne Blattkräuter, grüner Salat, Nektarinen, Pfirsiche (süß), Birnen (weniger süß), frische Erbsen (süß), (Süß-)Kürbis, Kräuter-Meersalz
5 Leicht basische Wirkung
Äpfel (säuerliche Sorten), frische grüne Bohnen, Rote Beete, Paprikaschoten, Brokkoli, Kohl, Johannisbrot (Carob), Blumenkohl, Ingwer (frisch), säuerliche Trauben, Kopfsalat, Orangen, Pfirsiche (weniger süße Sorte), Erbsen (weniger süsse Sorte), Kartoffeln (mit Schale, sonst eher pH-neutral), Kürbis (weniger süße Sorte), Himbeeren, Erdbeeren, Kürbis, Rüben, Apfelessig
6 Leicht basisch
Mandeln, Artischocken, Rosenkohl, Kirschen, Kokosnüsse (frisch), Gurken, Auberginen, roher Honig, Porree/Lauch, Pilze, Okra, Oliven (reif!), Zwiebeln, Essiggurken (selbstgemacht), Radieschen, Rettich, Meersalz, Gewürze, Tomaten (süß bzw. vollreif), Reisessig
7 nur wenig basisch
Kastanien/Maroni (getrocknet, geröstet), Eigelb, Essenerbrot, Ziegenmilch, Sesamsamen (ganz), Körnersprossen, Tofu, Tomaten (weniger süße), Hefe(Flocken)


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